Stellungnahmen der Fraktionen zur Regionalstadtbahn im GEA

Ausschnitt aus GEA-Zeitungsartikel
20. September 2025

Durch den schienengebundenen ÖPNV mit einem für Pfullingen 15 Minuten Takt nach Reutlingen und 30 min Takt nach Tübingen, Urach und Engstingen, erhalten wir eine zukunftsfähige, schnellere, komfortablere und barrierearme Mobilitätsform mit deutlich höherer Kapazität als bisherige Busse.

Aus Gründen des Klimaschutzes muss unsere Mobilität so schnell wie möglich klimaneutral werden. Als echte Alternative zum Auto entlastet die Bahn den Straßenverkehr, sie leistet durch ihre Effizienz hier einen großen Beitrag. was zu weniger Staus und besserer Luftqualität führt.

Zunächst unabhängig von der Trassenführung hat die schnellstmögliche Realisierung der Regionalstadtbahn in und für Pfullingen sehr hohe Bedeutung, die Vor- und Nachteile beider Trassen sollten sachlich betrachtet und nicht gegeneinander ausgespielt werden.

In der Abwägung der Vor- und Nachteile priorisieren wir als GAL-Fraktion die Innenstadttrasse. Diese weist ein höheres Fahrgastpotenzial auf, die Haltestellen erschließen genau die richtigen Stellen. Die Innenstadttrasse bietet weitere Chancen:

  • unsere Leitungsinfrastruktur parallel zum Bau der Bahn zu entwickeln und dafür zusätzliche Fördermittel zu erhalten
  • Umgestaltung der alten Bundesstraße zu einem klimafreundlichen Straßenraum mit Grünstreifen und hoher Aufenthaltsqualität der Haltestellen
  • die Bahntrasse bleibt Naherholungsgebiet, wichtig für sichere Verbindungen im Fußverkehr und kann für gemeinsame Nutzung des Fuß- und Radverkehrs verbessert werden.

In der Folge des Baus der RSB ist eine kluge Neuaufstellung aller Buslinien nötig, als Zubringer zur Bahn und für effektiv geführte Ost – West – Verbindungen. Auch bei der Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsarten sehen wir die Innenstadttrasse im Vorteil.

Unser Fazit zur Regionalstadtbahn:  JA unbedingt – SCHNELL – und wenn keine wichtigen Gründe dagegen sprechen – auf der INNENSTADTTRASSE!