Autor: admgal

  • Wo drückt der Schuh?

    Wo drückt der Schuh?

    Auch mit guten Schuhen ist es nicht immer bequem, durch Pfullingen zu Fuß unterwegs zu sein. Gemeinderat und Stadtverwaltung haben einen Mobilitätskonzept entwickelt und beschlossen, das in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Dabei sollen alle Verkehrsteilnehmer – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder mit dem Auto – gleichberechtigt berücksichtigt werden.

    Wir von der GAL-Pfullingen wollen unterstützen, dass die beabsichtigten Maßnahmen diesem hohen Anspruch gerecht werden: sind die Maßnahmen geeignet? Wurden wichtige Bedürfnisse
    unzureichend berücksichtigt oder gar vergessen?

    Unser Schwerpunkt liegt in den kommenden Monaten beim Fußverkehr, der oft von Planung und Politik als „Sowieso-Verkehr“ abgetan wurde… obwohl er neben Radverkehr, motorisierten Individualverkehr und öffentlichen Verkehr als gleichwertige vierte Säule des Personenverkehrs zu betrachten ist. Die eigenen Füße sind zur Bewältigung der Alltagsmobilität auf Wegen bis zu 2-3 km von großer Bedeutung (so das Ministerium für Verkehr – Baden-Württemberg in der Broschüre „Fußverkehrs-Checks“) sowie der Barrierefreiheit.

    Wie wir vorgehen möchten:

    • Befragung: Die Befragung ist anonym. Die eingegangenen Ergebnisse werden ausgewertet und zusammengestellt und dienen dazu, Problemstellen zu erfassen und zu dokumentieren.
    • Begehung: Anfang 2026 möchten wir die PfullingerInnen zu einer Begehung der kritischsten Stellen einladen, um diese direkt zu erleben und mit Ihnen zu bewerten, wie geeignet die vorgesehenen bzw. mögliche Maßnahmen sind.
    • Bericht: Die Ergebnisse werden aufgearbeitet und bei der Stadtverwaltung eingereicht. Sie sollen in die Umsetzung der Maßnahmen einfließen.

    Also machen Sie mit: Je mehr von Ihnen sich beteiligen und je besser die Qualität der Antworten ist, desto besser können wir Ihre Anregungen und Bedürfnisse bei der Umsetzung des Mobilitätskonzepts einfordern.

    Ermutigen Sie auch Ihre Nachbarn und Bekannten, sich an der Umfrage zu beteiligen!

    Weiter zum Fragebogen…

  • Heizungsgesetz: Es geht uns trotzdem alle an

    Heizungsgesetz: Auch wenn viele des Themas überdrüssig sind, es geht uns alle an.
    Dr. Uli F. Hasert, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur

    Anfang September 2023 wurde das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) vom Bundestag („Heizungsgesetz“) beschlossen. Aus diesem Anlass führte die Klimaschutzagentur auf Einladung der GRÜN-Alternativen Liste (GAL) Pfullingen einen Bürger-Infoabend in der WHR durch und zu dem rund 30 Interessierte gekommen sind.

    Nach einer Begrüßung durch Anke Burgemeister (Fraktionsmitglied der GAL-Pfullingen) beginnt Herr Dr. Uli F. Hasert, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur die Einführung in das Thema:

    „Auch wenn viele des Themas überdrüssig sind, es geht uns alle an. Nichts zu tun geht auch an den Geldbeutel“, betont Hasert und verweist dabei auf die Kosten von 40 Mrd. für die Folgen der Ahrtal-Katastrophe. Der Klimaschutzexperte führt weiter aus: „Um das Klimaschutzziel zu erreichen reicht nicht nur der Ausbau und die pure Umstellung auf Erneuerbare Energien, sondern WIR ALLE müssen unseren Energieverbrauch senken, auch im Bereich der Wärme.“ Für Herrn Dr. Hasert sind unsanierte Gebäude keine Lösung und er findet auf die Frage warum ausgerechnet wir in Deutschland große Anstrengungen machen sollen, eine kurze Antwort: „weil es sich lohnt und es für Gebäude einen Mehrwert erzeugt“.

    In Pfullingen wird derzeit zwar die sogenannte Wärmeplanung durchgeführt, referiert Hasert, doch dies ist erstmal nur ein „strategisches Planungsinstrument“ und es passiert erst mal nichts bzw. es wird durch die Stadt nur dann eine Lösung angeboten werden können, wenn die Wärmestromdichte hoch genug ist. Also auch hier das Fazit: Wir alle sind gefragt!

    Matthias Korb, Energieberater sowohl bei der Verbraucherzentrale als auch bei der Klimaschutzagentur, klärte die Gäste mit zahlreichen Fakten zum GEG wie auch über die konkreten Fördermöglichkeiten und Förderbedingungen für den Heizungstausch auf, welche durch das seit 1.1.2024 aufgelegte Förderprogramm „Bundesförderung für Effiziente Gebäude (BEG)“ möglich sind.

    Im GEG wird z.B. geregelt, dass die Nutzung von mindestens 65% Erneuerbaren Energien bei der Wärmeerzeugung spätestens ab 2028 für alle neuen Heizungen verbindlich ist.

    Nach dem BEG werden jedoch nicht nur der Tausch von Heizungen gefördert, sondern auch Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, welche sogar die Materialkosten bei Eigenleistungen umfasst oder der Anschluss an Wärmenetze. Nach Meinung von Herrn Korb sollte auch die Sanierung der Gebäudehülle der erste Schritt vor einem Heizungstausch sein, und wenn es nach ihm ging, sollte die Sanierung der Gebäudehülle auch mehr als der Heizungstausch gefördert werden.

    Die sich an die Vorträge anschließende Fragerunde wurde von den Anwesenden reichlich genutzt.

    Die mit dichtgepackten Informationen und Fakten bestückten Folien der Vorträge werden den Gästen in einer vereinfachten Form auf Anfrage übermittelt. Zudem stehen die Folien auf der Homepage der KlimaschutzAgentur unter www.klimaschutzagentur-reutlingen.de/downloads zum Download zur Verfügung.

    Sollten noch individuelle Fragen unbeantwortet sein, bietet die KlimaschutzAgentur darüber hinaus kostenfreie Beratungsgespräche per Telefon im Rahmen ihres Kooperationsmodells mit der Verbraucherzentrale an. Zwecks Terminvereinbarung ist es dann am besten, während der Telefonzeiten (Montag bis Freitag von 09:00 h bis 13:00 h) unter 0 71 21-14 32 571 anzurufen. 

    Pfullingen, 24.2.2024

    Antje Schöler, GAL-Pfullingen

  • GRÜN-Alternative Liste hat ihren Listenvorschlag zur Kommunalwahl 2024 beschlossen

    Gemeinderatsliste steht

    Die GRÜN-Alternative Liste hat ihren Vorschlag für die Kommunalwahl 2024 beschlossen. Am vergangenen Donnerstag, den 01.02.2024, trafen sich die Interessierten rund um die vier Fraktionsfrauen der GRÜN-Alternativen Liste (GAL) in der Mühlenstube und haben den Vorschlag beraten, diskutiert und beschlossen.

    Grafik: LpB BW

    „Wir freuen uns, dass wir unseren Interessierten eine bunte und vollständige Liste zur Wahl geben konnten“, so Traude Koch, derzeitige Fraktionsvorsitzende der GAL im Gemeinderat Pfullingen. Viele treue Kandidierende konnten wieder gewonnen werden. So treten drei der derzeit vier Rätinnen wieder an und eröffnen die Liste. Frau Traude Koch, Frau Dr. Antje Schöler und Frau Anke Burgemeister werben für ihre Wiederwahl in den Gemeinderat. Für Traude Koch wäre das bereits die dritte Amtszeit. Für Dr. Antje Schöler und Anke Burgemeister wäre es die zweite Amtszeit. Ihre in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen möchten sie weitere fünf Jahre in die Politik vor Ort einbringen. Malin Hagel, die vierte amtierende Rätin der GAL-Fraktion, tritt nicht mehr an. Sie sagt dazu: „Die Entscheidung ist mir sehr schwergefallen. Leider lassen mir meine derzeitigen beruflichen Verpflichtungen in der Citykirche Reutlingen keine weitere Kandidatur zu.“ Als zweiten Grund nannte sie ihre nochmals gewachsene Familie und damit die gestiegenen Familienpflichten. „Eine erneute Kandidatur zu einem späteren Zeitpunkt kann ich mir gut vorstellen und möchte ich für mich nicht ausschließen.“ Aber auch neue Gesichter und junge Menschen haben sich bereit erklärt für die GAL zu kandidieren. Pascal Metzger, der ab März als Verwaltungsbeamter bei der Landeshauptstadt Stuttgart anfängt zu arbeiten, möchte aktiv die Kommunalpolitik vor Ort vorantreiben. Durch seinen Wohnort im Burgweg möchte er besonders auf die Bedürfnisse und Anliegen der Einwohnenden im am dichtest besiedelten Stadtteil aufmerksam machen. Jan Sivek, ehemaliger Jugendgemeinderat, und Max Pfann, amtierender Jugendgemeinderat, treten besonders für die Belange der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. Alle weiteren Kandidierende sind teils bekannte Gesichter und ebenso vielfältig engagiert. Sie freuen sich auf Begegnungen bei den verschiedensten Gelegenheiten in den nächsten Monaten.

    Die GAL-Fraktion bedankt sich bei allen Kandidierenden der letzten Jahre und beginnt nun gemeinsam mit dem neuen Team motiviert den Wahlkampf für die Gemeinderatswahl 2024.

    Für die GAL Pfullingen Malin Hagel

  • Haushaltsanträge der GAL Pfullingen

    Beschluss des Doppelhaushalts 2024/2025

    Am 06.02.2024 wird der Doppelhaushalt 2024/2025 der Stadt Pfullingen beschlossen. Die GAL Fraktion beantragt Gelder für verschiedene wichtige Projekte, die die Stadt in Zukunft umsetzen soll.

    Mobilität

    Zusätzliches Budget

    Im Themenfeld Mobilität beantragen wir ein zusätzliches Budget für zeitnah und
    schnell umzusetzende Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation und der
    Verkehrssicherheit von zu Fuß Gehenden und Radfahrenden in Pfullingen. Dies trägt maßgeblich dazu bei, dass Mängel, Gefahrenstellen und die allgemeine Zufriedenheit der genannten Gruppen in der Stadt zeitnah verbessert werden. Weiter soll dabei auch bereits auf Vorbereitung für den Haushalt 2026/2027 eine neue Produktgruppe „Maßnahmen Mobilitätskonzept – Fuß- und Radverkehr“ geschaffen werden.

    Lindenplatz

    Ein weiterer Antrag fokussiert sich auf die Umgebung am Lindenplatz. Hier queren besonders viele Fußgängerinnen und Fußgänger die Fahrbahn der stark frequentierten Große Heerstraße. Daher ist es wichtig, die Verkehrsplanung an diesem Punkt zu überdenken und ein besseres Zusammenspiel zwischen den Verkehrsteilnehmenden zu erreichen. Dies kann durch einene Zebrastreifen oder gemeinsam genutzen Straßenraum erreicht werden.

    Quartiersarbeit im Burgweg

    Das dicht besiedelste Gebiet in Pfullingen hat zurzeit wenige öffentliche Einrichtungen und bietet wenig sozialen Begegnungsraum. Besonders durch die Fertigstellung des neuen Quartiers Arbachdreieck wird durch die weiter steigende Einwohnerzahlen in diesem Gebiet Quartiersarbeit immer wichtiger. Daher beantragen wir ein Pilotprojekt für Quartiersarbeit im Burgeweg, um den sozialen Zusammenhalt und Begegnungsmöglichkeiten zu stärken.

  • Grüne Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke in Pfullingen

    2023-10-26: Eine positive Halbzeitbilanz stellt die Bertelsmann-Stiftung der Regierung aus. Von über 450 konkreten, im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben, sind 38 Prozent  komplett umgesetzt, 26 Prozent in Bearbeitung. Von den Vorhaben im Bereich der Arbeit- und Sozialpolitik sind von 58 Vorhaben bereits 50 Prozent umgesetzt worden.

    Nach einer Begrüßung durch Traude Koch, Fraktionsvorsitzende der GRÜN-Alternativen Liste (GAL) Pfullingen beginnt Beate Müller-Gemmeke ihren Bericht mit diesen Zahlen.Die Regierung streite zu viel, sagen manche, nach einer Umfrage sehen nur 10 Prozent der Befragten die Notwendigkeit ein, Kompromisse zu schließen. Dazu Müller-Gemmeke:

    „Demokratie lebt von Diskussion. Die Auseinandersetzung über die bestmöglichen Lösungen ist notwendig. Die in der Gesellschaft strittigen Themen spiegeln sich deshalb auf allen politischen Ebenen, auch innerhalb der Regierung“. Für unseren Zusammenhalt ist nicht der Streit gefährlich, sondern die mangelnde Einsicht, dass Kompromisse notwendig sind.Wichtige Vorhaben, an denen Beate Müller-Gemmeke direkt beteiligt ist und sich in die Umsetzung einmischt, sind Bürgergeld  und Kindergrundsicherung. Zu diesen Punkten referiert sie ausführlich, beantwortet Fragen und hört den Erfahrungen der Anwesenden zu.

    Kindergrundsicherung:

    Gleich zu Beginn fragt ein Pfullinger Bürger, ob es nicht nötig wäre, die Verwendung von Kindergeld staatlich zu kontrollieren. Diesem Ansinnen, das einer staatlichen Überwachung aller Eltern gleichkäme, erteilte die Abgeordnete eine klare Absage.

    Die noch in Abstimmung befindliche Kindergrundsicherung ist notwendig, weil jedes fünfte Kind in Armut lebt. Sie bündelt alle staatlichen Leistungen für Kinder und insbesondere verdeckte Armut verhindern. Alleinerziehende werden besonders profitieren und wer Anspruch auf einen Zusatzbetrag hat, der wird vom Finanzamt im Sinne eines Checks aktiv informiert.

    Erfahrungen mit dem Bürgergeld:

    Das Bürgergeld, das seit Anfang 2023 eingeführt wurde, bleibt in der Systematik des Sozialstaats, erklärt Müller-Gemmeke. Das bedeutet: Menschen, die arbeiten, haben immer deutlich mehr Geld zur Verfügung als Menschen, die nicht arbeiten und Bürgergeld beziehen. Der Abstand vom Verdienst durch Arbeit gegenüber dem Bürgergeld wurde sogar erhöht.

    Es ist ein Thema, das die Abgeordnete umtreibt, auch in der örtlichen Presse Platz einnahm und bei dem die CDU/CSU mit falschen Zahlen agiert. Wird das Thema Bürgergeld mit der Flüchtlingspolitik gekoppelt, entsteht ein unverantwortlicher rechter Diskurs. Dazu die guten Zahlen: Nach sieben Jahren Aufenthalt in Deutschland arbeiten 67% der hierher Geflüchteten und damit mehr als der Durchschnitt der Bevölkerung. Müller-Gemmeke führt aus, wie nötig es ist, das Asylverfahren zu verkürzen, die Zahl der Deutschkurse zu verbessern und Arbeiten mit Deutschlernen zusammen zu bringen.

    Mit dem Bürgergeld gibt es Augenhöhe und es wurden Anreize geschaffen. Auszubildende dürfen beispielsweise einen großen Teil ihrer  Ausbildungsvergütung behalten und nicht auf die Sozialleistung angerechnet. Wie die Abgeordnete ausführt, wurde das Bürgergeld auf Qualifizierung ausgerichtet. Für einen Teil der Arbeitslosen geht es darum Mut zu machen, Selbstvertrauen zu entwickeln und sie selbst in die Überlegungen zur Verbesserung ihrer Situation einzubinden. Bei Langzeitarbeitslosen sei oft die Gesundheit das Haupthindernis, eine Arbeit annehmen zu können, erklärt Müller-Gemmeke. Es geht häufig nicht um schnelle Vermittlung, sondern auch und die Möglichkeit geschützter Räume mit dem Ziel einer späteren nachhaltigen Integration in Arbeit.  

    Wie wirkt das Bürgergeld? Die größere Änderung, die zum 1. Juli dieses Jahres eingeführt wurde, ist der Kooperationsplan, der gemeinsam und auf Augenhöhe vereinbart wird. Wie sich diese Veränderung auswirkt – eine Frage aus dem Publikum, kann wegen der kurzen Zeit noch nicht beantwortet werden. Von den Jobcentern sind jedoch überwiegend positive Reaktionen zu hören. Sie beurteilen die Änderungen im Rahmen des Bürgergeldes positiv.

    Aus der Zuhörerschaft kamen verschiedene Fragen und Beiträge. Beispielsweise zur Situation junger Menschen, denen ihre Situation hoffnungslos erscheint, die an den Krisen verzweifeln und denen eine Perspektive fehlt. In der Debatte wurde deutlich: Jungen Menschen Mut zu machen, ihnen einen Platz in der Gesellschaft zu ermöglichen, ist nicht nur Aufgabe der Politik, sondern für die ganze Gesellschaft. Müller-Gemmeke plädierte ganz grundsätzlich für mehr Zusammenhalt.

    Viele Probleme, die uns als Gesellschaft momentan belasten, sind aufgrund der hohen Individualisierung der letzten Jahrzehnte entstanden. Wir sollten uns daher alle wieder mehr auf Gemeinschaft, Zusammenhalt und Kooperation besinnen. Es geht nicht immer nur um das „ich“, es geht um das „UNS“.

    Mit diesem Schlusswort von Moderatorin Traude Koch endete die gut besuchte Veranstaltung, ein Pfullinger Geschenktäschle bekam Müller-Gemmeke als Dank mit auf den Weg.

  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ortsverband Pfullingen und GRÜN-Alternative Liste Pfullingen haben getagt

    Am Montag den 27.02.2023 hat der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen neuen Vorstand gewählt. Alle zwei Jahre muss die Wahl laut Satzung stattfinden. Gewählt werden mindestens ein*e Vorsitzende und ein*e Kassiererin. Michael Hagel, Vorsitzender, hatte deshalb zur Sitzung in den Klostergarten eingeladen. Im Anschluss fand eine Sitzung der GRÜN-Alternative Liste (GAL) Pfullingen statt.

    Michael Hagel führte aus, dass in Pfullingen die GAL mit ihren vier Stadträtinnen und den engagierten Basisvertretenden die politische Arbeit übernehmen. Der Ortsverband steht hinter der Arbeit der GAL und wird auch bei der kommenden Kommunalwahl 2024 keine eigene Gemeinderatsliste aufstellen, sondern vielmehr weiterhin auf die gute Zusammenarbeit setzen. „Für die Kreistagswahl sieht es aber anders aus: da schlägt der Ortsverband für seinen Wahlkreis eine Liste mit mindestens vier Bewerbenden vor“, so Hagel. Er dankte in diesem Zuge Dr. Antje Schöler, die als Pfullingerin GRÜNE Politik im Kreis vertritt.

    Im Anschluss fanden die Vorstandswahlen statt. Nach über 20 Jahren trat Dr. Detlef Rumpf als Kassier nicht mehr an. Ihm wurde für sein vielfältiges jahrzehntelanges Engagement herzlich mit einem kleinen Geschenkkorb gedankt. Pascal Metzger, Student im Verwaltungsdienst, wurde einstimmig als neuer Kassier gewählt. Michael Hagel wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Die Fraktionsvorsitzende der GAL, Traude Koch, dankte den beiden Neu- und Wiedergewählten herzlich. „Die Kommunalwahl steht an, da ist es gut zu wissen, dass wir Rätinnen mit Rückenwind vom Ortsverbandes in die Vorbereitungen starten können.“

    Ortsvorsitzender Michael Hagel, Ortskassier Pascal Metzger, scheidender Ortskassier Dr. Detlef Rumpf; v.l.n.r. (Foto: Harry Pokk)

    Nach ca. einer Stunde wurde die Sitzung vom Vorsitzenden geschlossen. Im Anschluss tagte die GAL. Auch sie blickte in Richtung Kommunalwahl 2024. „Nach zwei wirklich erfolgreichen Gemeinderatswahlen 2014 und 2019, bei der wir jeweils einen Sitz dazu gewinnen konnten, hoffen wir als GAL, dass die Pfullinger Bürger*innen weiterhin mit unserer Arbeit zufrieden sind und uns wieder zu viert in das Gemeinderatsgremium schicken werden“, eröffnete Traude Koch die Sitzung. Aber nicht nur die Kommunalwahl stand auf der Tagesordnung, es wurde auch über die momentanen Projekte und Themen diskutiert, zudem wurde ein Jahresprogramm mit verschiedenen Aktivitäten beschlossen. Die GAL möchte dieses Jahr wieder mit einem thematischen Infostand beim Frühlingserwachen am 26. März vertreten sein. Zudem wird die Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke am 05. Oktober Pfullingen besuchen. Ein Bericht der Fahrgastbeauftragten für Pfullingen Anke Burgemeister im Spätherbst schließt das Jahr 2023 ab und läutet den Wahlkampf der Kommunalwahl 2024 ein.

    Foto: Harry Pock

  • Infostand „faires Spielzeug“

    Pfullingen, November 2022 – Die GRÜN-Alternative Liste Fraktion hat am Freitag den 18.11.2022 über Spielsachen informiert, die unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt werden. An einem Infostand auf dem Passy-Platz waren die vier Stadträtinnen, Traude Koch, Dr. Antje Schöler, Anke Burgemeister und Malin Hagel, anwesend und beantworteten die Fragen der Passantinnen und Passanten. Der Reutlinger Weltladen stellte Spielsachen, wie Fingerpuppen, Musikinstrumente, Puppenkleidung und vieles mehr zum Verkauf aus. Der CVJM Pfullingen baute die Fußballwand auf, sodass Kinder und Jugendliche mit den Bällen aus fairer Produktion kicken konnten. Die Bälle wurden von der Pfullinger FairTrade-Gruppe gestellt. Die Stadtbücherei Pfullingen bot einen Büchertisch mit Büchern zu Spielsachen aus recycelten Materialien an.

    Infostand „faires Spielzeug“ auf dem Passy-Platz

    „Wir möchten mit unserer Aktion in der Voradventszeit auf die Arbeitsbedingungen der Menschen in anderen Ländern aufmerksam machen und ein positives Zeichen für eine gerechte Produktion setzen“, so Traude Koch, Fraktionsvorsitzende. Der Infostand war trotz des wechselhaften Wetters gut besucht, was die Fraktionsfrauen ermutigt auch weiterhin für dieses wichtige Thema einzustehen.

    faires Spielzeug auf dem Passy-Platz

    Wer nicht an den Stand kommen konnte, aber Interesse an den Informationen oder gar an den Spielsachen hat, darf sich gerne an die Fraktion wenden: „fraktion@gal-pfullingen.de“.

    Malin Hagel

    Stadträtin

    GRÜN-Alternative Liste Fraktion

  • GAL Radtour zu Pfullinger landwirtschaftlichen Betrieben

    Die GAL Pfullingen hat kürzlich zu einer abendlichen Radtour zu 3 Pfullinger Höfen eingeladen.

    10 große und kleine RadlerInnen erreichten nach einem ersten Anstieg den Geflügelhof der Familie Stoll. Dort durften wir die 4 gruppige Legehennenhaltung und die Eiersortieranlage anschauen und uns über den regionalen Verkauf der Eier, Suppenhühner und Produkte aus Eier informieren.

    Nach dem Hühnerstall gings zur Freude der Kinder quer über die Pferdekoppel in den Pferdestall, denn die Pferdepension ist ein 2. Standbein der Familie Stoll.

    Über Wiesen- und Schotterwege steuerten wir den Finkhof an, wo wir schon von Frau Fritz erwartet wurden.

    Die Familie Fritz hält 130 Milchkühe und wir kamen gerade rechtzeitig, um im Melkstand beim Melken zuzuschauen. Sie betreiben weiterhin eine Biogasanlage, die aus Mist und Gülle, auch vom benachbarten Stollhof, Strom erzeugt. Im Hofladen können eigene und regionale Produkte gekauft werden.

    Unsere 3. Station war der Röthof von Walter und Elisabeth Mollenkopf, die ihre Schafe und Ziegen überwiegend zur Landschaftspflege einsetzen. Bei einem selbstgemachten Pfefferminzsirup wurden alle unsere Fragen von den Mollenkopfs ausführlich beantwortet.

    Auch hier gibt es einen Hofladen mit Wolle, Felle und Gefilztes.

    Nach sehr interessanten und informativen dreieinhalb Stunden, die uns gezeigt haben, wie wichtig eine regionale Versorgung mit Lebensmitteln ist, ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

    Wir möchten uns noch einmal sehr herzlich bei den Familien Stoll, Fritz und Mollenkopf bedanken, dass sie sich die Zeit genommen haben uns ihre Höfe zu zeigen und für die vielen informativen Gespräche.

    Für die GAL Pfullingen Anke Burgemeister

  • Archiv: Bürgermeisterwahl 2021

    Die GAL zu den Bürgermeisterkandidaten 2021

    Zu Beginn des Bürgermeisterwahlkampfs haben die Interessierten aus dem Unterstützerkreis der GAL mit drei der Kandidaten per Videochat Gespräche geführt: Sven Bohnert, Timo Plankenhorn und Stefan Wörner hatten sich diesen Kontakt gewünscht. Diese Gespräche werden hier zusammengefasst wiedergegeben, punktuell ergänzt durch weitere öffentliche Aussagen der jeweiligen Kandidaten. Wir erheben keinen Anspruch auf umfassende Darstellung.

    Herr Fink hat auf mehrfache Einladungen der Gruppierung nicht reagiert.weiter lesen…

    Thesenpapier zur Bürgermeisterwahl 2021

    Die GAL hat auf ihrer virtuellen Versammlung am 21.01.2021 ein Thesenpapier zur Bürgermeisterwahl 2021 beschlossen.weiter lesen…

    Traude Koch nimmt Stellung

    Zur Amtsenthebung von Bürgermeister Schrenk erklärte die Fraktionsvorsitzende der GAL Traude Koch:

    Ich bin erleichtert, dass nun Klarheit gegeben ist und wir nicht weiterhin zwei – und mehrgleisig denken müssen. Dies hat von allen Beteiligten viel Kraft erfordert. Ich bin froh, dass es Herrn Schrenk möglich war, auf diese Weise und ohne weitere Umwege einen Schlußstrich zu ziehen und eine für ihn und seine Familie sciherlich belastende Zeit und Situation zu beenden.

    Es ist müßig, nach Ursachen im System zu suchen, wenn es keine Hinweise, keine Kommunikation gibt, wo diese hätten liegen können. Daher müssen wir nach vorne schauen, eine BM-wahl vorbereiten und geeignete KandidatInnen suchen.

    Die veränderte Organisationsstruktur bietet eine gute Grundlage für eine/n neue/n Bürgermeister/in und genügend Gestaltungsspielraum für eigene Schwerpunkte, Themen und Ziele.

    Ich hoffe, dass sich für unsere Stadt ein/e geeignete/r Kandidat/in findet, die/der Verwaltungserfahrung, Führungskompetenz, Mut und Kommuniationsfähigkeit mitbringt.

    Hoffentlich findet Familie Schrenk einen guten Neuanfang.

    Michael Schrenk nicht mehr Bürgermeister

    Reutlingen, 12.01.2021 Auf einer Pressekonferenz heute um 11 Uhr hat Landrat Reumann erklärt, dass Herr Michael Schrenk rechtskräftig seit dem 31. Dezember nicht mehr Bürgermeister von Pfullingen ist.  Eine ärtzliche Untersuchung hätte seine Dienstunfähigkeit festgestellt. Daraufhin wurde er in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. weiter lesen…

  • Bundestagsabgeordnete und Sprecher der Grünen für Waldpolitik Harald Ebner zu Besuch in Pfullingen

    Am 11.05.2021 war der Bundestagsabgeordnete und Sprecher der Grünen für Waldpolitik Harald Ebner zu Besuch in Pfullingen. Er wollte sich im Rahmen seiner Waldwoche auch in Pfullingen über die Themen Regiejagd, Alt- und Totholzkonzept, sowie Naturverjüngung informieren.

    Auch wir, Anke Burgemeister und Traude Koch durften bei dem überaus interessanten Vortrag von unserem Forstrevierleiter Bern Mair erst im Forsthof und anschließend im Wald dabei sein.
    Pfullingen ist seit 1998 NABU Naturwaldgemeinde, seit 2006 FSC zertifiziert und seit 2009 mit kompletter Fläche Teil des Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
    In Pfullingens Wälder wird einzelbaumorientiert bewirtschaftet, dh. einzelne nutzungsfähige Bäume mit einem Zieldurchmesser von 65cm werden mit eigenen Forstmaschinen hangaufwärts gefällt und in der entstandenen Schneise können junge Bäume nachwachsen und der Wald verjüngt sich von selbst. Dafür braucht es ein gutes Wildtiermanagement, um ein Gleichgewicht von Wald und Wild zu erreichen, mit wenig Verbissschäden, damit die Naturverjüngung gelingt. Die 2015 eingeführte Regiejagd ist hierbei ein weiterer Baustein für das Erfolgsmodell. Das Ziel sind 1000 alte Bäume (über 100 Jahre alt), ein Wald mit Großhorstbäumen, artenreichem Laubholzanteil, der möglichst gut der Klimakrise trotzen kann und uns als CO2-Speicher erhalten bleibt.
    Die zahlreichen Schwarzspechtpaare, die wieder in alten Bäumen in 8 bis 15 m hohen Höhlen leben, sind ein Zeugnis dafür, wie gesund und ökologisch wertvoll unser Pfullinger Wald ist.

    Für die GAL-Fraktion
    Anke Burgemeister